Bei den Lederarbeiten verhält es sich etwas anders. Dort ist eine gewisse Planung notwendig um meine Vorstellung zum Beispiel von einer Tasche umzusetzen. Aber es entwickeln sich auch freie Stücke, die ähnlich wie meine Bilder, spontan und an der Freude des „einfach machen“ entstehen.
Durch meine Ausbildung zum Steinmetz habe ich das dreidimensionale Arbeiten gelernt. Auch hierbei gilt für mich, dass die Dinge, die entstehen, in erster Linie für mich sind. Wenn ich an einem künstlerischem Objekt arbeite, zum Beispiel an einem Stein, sind es die einfachen Handbewegungen, die mich in eine entspannte Stimmung versetzen. Es entsteht ein Flow, den ich sehr genieße. Bei den Holzobjekten ist es genauso. Ich finde ein ein Stück Treibholz am Rhein und bearbeite dieses mit einem Taschenmesser. Im meisten Fällen ist es ein Opinel.